BWI Ausgabe 03/2026

Alte Speicherstraße 7 30453 Hannover Tel. 0511 / 169 94 22 info@k3-daemmservice.de www.k3-hannover.de Beide Dämmmethoden sind technisch ausgereift und können sehr gute Ergebnisse liefern. Die Wahl hängt vor allem von der baulichen Situation ab: Die Aufsparrendämmung wird in der Regel im Zuge einer Neueindeckung umgesetzt, da sie von außen aufgebracht wird. Die Zwischensparrendämmung bietet sich an, wenn die bestehende Dacheindeckung erhalten bleibt. Optimal ist die Kombination beider Verfahren. Eine solche mehrschichtige Dämmung verbessert die energetische Qualität des Dachs deutlich und reduziert Wärmeverluste am effektivsten. Voraussetzung ist allerdings, dass die Maßnahmen sinnvoll aufeinander abgestimmt sind. Aufsparrendämmung oder Zwischensparrendämmung? K3 Raumwende unterm Dach Als eine junge Familie im schönen Deister ein altes Haus erbte, entschloss sie sich, das bisher ungenutzte Potenzial unterm Dach zu erschließen und den Dachboden zu vollwertigem Wohnraum umzubauen. Mit der Umsetzung beauftragte die Familie K3 vom Lindener Hafen. „Die Ausgangslage bot natürlich viel Spielraum für neue Ideen“, sagt K3-Geschäftsführer Luca Schwarz. „Damit aus dem ehemaligen Dachboden ein behaglicher Wohnbereich wird, haben wir das rund 180 Quadratmeter große Dach zunächst mit einer kompakten Innendämmung versehen.“ Zum Einsatz kamen dabei Holzweichfaserplatten als Unterdach, und – um mehr Dämmung einbringen zu können – wurden die Sparren mit einem speziellen System verstärkt. Anschließend zog das K3-Team eine Luftdichtungsebene ein und verfüllte den Hohlraum mit 30 Zentimetern Zellulose. Den Abschluss bilden Gipskartonplatten, die nun für glatte, helle Innenflächen sorgen. Doch die Bauherren wollten mehr als nur einen großen offenen Raum: Nach ihren Vorstellungen entstanden neue Trennwände und eine klare Raumstruktur. Heute befinden sich unter dem Dach ein großzügiges Schlafzimmer, ein Badezimmer sowie mehrere praktische Abstellräume. So wurde aus der einstigen Reservefläche ein vollwertiger Wohnbereich für den Alltag der Familie. Weniger Hitze und mehr Ruhe „Positiv fiel den Bauherren schon während der Bauphase auf, dass es unter dem Dach spürbar kühler wurde – Anfang September lagen die Temperaturen auch in Norddeutschland noch bei 30 Grad“, so Luca Schwarz. „Gleichzeitig verbesserte sich die Akustik, erzählte unsere Baufamilie. Die Zellulosedämmung sorgt nicht nur für einen besseren sommerlichen Wärmeschutz, sondern reduziert auch die Geräuschkulisse merklich.“ Ein weiterer Vorteil: Das gesamte Umbauprojekt erfüllt die Voraussetzungen für eine Förderung über die BAFA. Damit verbindet die Dachsanierung zusätzlichen Wohnraum mit einer energetischen Aufwertung des Gebäudes und einem Plus an Wohnkomfort. So wurde aus einem klassischen Dachboden ein großzügiger und gemütlicher Rückzugsort. Das zeigt eines: Mit einer durchdachten Planung und zeitgemäßen Dämmtechnik lassen sich auch alte Gebäude an die Bedürfnisse einer neuen Generation anpassen. rk Von Null auf Wohnraum: Wer die Räume unter dem Dach erschließt, bekommt neuen Platz mit eigenem Flair. Wie aus einer ungenutzten Fläche neuer Wohnraum für die ganze Familie entstand Fotos: K3 26 Wohnen

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