BWI Ausgabe 03/2026

Schutz vor Starkregen im Hausgarten Gartenberatung vom Verband Wohneigentum Niedersachsen e.V. Boden eindringen können. Stattdessen fließt das Wasser oberflächlich ab und kann bei starken Regenfällen schnell zu Problemen führen. Durch den Einsatz wasserdurchlässiger Materialien wie Öko- oder Drainagepflaster, unversiegelter Kieswege oder Schotterrasen lässt sich die natürliche Versickerung unterstützen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei auch die Qualität des Bodens. Ein lockerer, humusreicher Gartenboden wirkt wie ein natürlicher Wasserspeicher und kann deutlich mehr Niederschlag aufnehmen als ein verdichteter Untergrund. Die regelmäßige Zugabe Untersuchungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigen vielerorts eine zunehmende Tendenz zu intensiveren Extremniederschlägen. Besonders problematisch sind Starkregenereignisse, bei denen innerhalb kurzer Zeit große Wassermengen fallen – der DWD spricht von Starkregen ab zehn Millimetern Niederschlag pro Stunde oder 20 Millimetern innerhalb von sechs Stunden. Da der Boden diese Wassermengen häufig nicht schnell genug aufnehmen kann, können Überflutungen, Erosion sowie Schäden an Pflanzen und Gebäuden entstehen. Ein klimaangepasster Garten kann dazu beitragen, Regenwasser zurückzuhalten und die Folgen solcher Ereignisse abzumildern. Der Boden als Wasserspeicher Ein wichtiger Baustein für einen klimaangepassten Garten ist der bewusste Umgang mit Regenwasser. Niederschläge sollten nach Möglichkeit dort versickern können, wo sie anfallen, anstatt über versiegelte Flächen abzufließen. Klassisch gepflasterte Einfahrten, betonierte Wege, großzügige Terrassenflächen oder weitläufige Überdachungen verhindern, dass Niederschläge in den Foto: AdobeStock/Lily 52 Outdoor & Garten

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