BWI Ausgabe 02/2026

Dein Weg in den Klimaschutz begann nicht klassisch politisch. Wie bist du zu diesem Thema gekommen? Ich habe Gartenbauwissenschaften an der Leibniz-Universität Hannover mit einem Schwerpunkt auf Biosystemtechnik studiert. Dabei ging es unter anderem um Photovoltaik auf Gewächshäusern und automatisierte Anbausysteme, etwa im Spargelanbau. Beruflich bin ich dann über Stationen als Projektmanagerin für erneuerbare Energien – unter anderem bei C.A.R.M.E.N. e. V. in Bayern – in den Klimaschutz gekommen. Dort habe ich auch Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Ministerien und öffentlichen Institutionen gesammelt – ein Weg, der mich schließlich in die Klimaschutzarbeit führte. Was treibt dich persönlich an? Mich motiviert vor allem die Umsetzung, ich möchte Dinge ins Handeln bringen. Privat achte ich zum Beispiel auf regionale Produkte, fahre ein Elektroauto und vermeide Flugreisen. Klimaschutz ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern eine Haltung. INFORMATION www.klimaschutzagentur-mittelweser.de Wasserstoff Ein zentrales Projekt unter dem Dach der Nienburger Klimaschutzgesellschaft ist das Wasserstoffnetzwerk Leine-Weser. Dieses Netzwerk bündelt die Kräfte von sechs Landkreisen und der Region Hannover, um die Potenziale der gesamten Wertschöpfungskette des grünen Wasserstoffs für eine klimafreundliche Zukunft zu erschließen und zu nutzen. Das Wasserstoffnetzwerk hat zum Ziel, tragfähige Projekte im Bereich der Wasserstofftechnologie durch Kooperationen in der gesamten Region zu identifizieren und umzusetzen. Die Industrie- und Handelskammer Hannover und das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser sind unterstützende Partner. Das Netzwerkmanagement liegt seit Januar 2025 bei der Klimaschutzgesellschaft Mittelweser. www.wasserstoff-leine-weser.de Eine Kampagne von: KEIN RAUM FÜR HÄUSLICHE GEWALT Polizei 110 gegen-häusliche-gewalt.de Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ Anonym . Kostenfrei 24/7 erreichbar . Mehrsprachig 116 016 Bundesweite Erstberatung:

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