BWI Ausgabe 02/2026

Expertentipp des VPB Das Dach im Fokus Hausbesitzer:innen sollten den Zustand ihrer Immobilie regelmäßig prüfen, besonders nach dem Winter, wenn Frost und Schnee Schäden verursacht haben können. Ein Frühjahrscheck hilft, Mängel frühzeitig zu erkennen und Folgekosten zu vermeiden. „Bauphysikalisch sollte man sein Haus dabei immer als Gesamtsystem betrachten“, sagt Andrea Blömer vom Verband Privater Bauherren (VPB). Besonders das Dach sollte auf verschobene Ziegel, Feuchtigkeit, Schimmel oder Schäden durch Tiere überprüft werden; bei Unsicherheiten liefern Fotos oder Drohnenaufnahmen zusätzliche Hinweise. Werden Schäden entdeckt, ist schnelles Handeln nötig, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Fachleute sollten Instandsetzungen übernehmen und dabei auch mögliche Verbesserungen wie zusätzliche Dämmung berücksichtigen, um langfristige Schäden und hohe Kosten zu vermeiden. www.vpb.de raumglas.de Neue Plattform für Glas Mit raumglas.de hat der Flachglas-Markenkreis eine neue Online-Plattform gestartet, die sich dem Einsatz von Glas im Innenraum widmet. Das Angebot richtet sich an Innenarchitekten, Planerinnen und Verarbeitende. Im Fokus der Website steht die Verbindung von gestalterischer Inspiration und praxisnaher Information. Anhand zahlreicher Anwendungsbeispiele zeigt die Plattform die Bandbreite von Glaslösungen im InteriorBereich und stellt sowohl ästhetische als auch funktionale Aspekte in den Mittelpunkt. Ergänzt wird die Bildwelt durch fundierte Inhalte: Häufige Fragestellungen aus Planung und Ausführung werden aufgegriffen und mit konkreten Hinweisen für die Praxis beantwortet. Das Sortiment ist in die Kategorien Basisglas, Designglas und Systemglas gegliedert. In der neuen Musterdatenbank kann man gezielt Designgläser auswählen und Muster anfordern. www.flachglas-markenkreis.de/raumglas Stadt setzt auf gezielten Ausbau von Ladesäulen Hannover bleibt vorne bei E-Mobilität Die Stadt Hannover plant den weiteren Ausbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur bis 2034 und will diesen stärker am tatsächlichen Bedarf ausrichten. Bereits heute ist die Versorgung überdurchschnittlich gut: Weniger als sieben E Autos teilen sich einen Ladepunkt. Der Ausbau soll weiterhin hauptsächlich durch private Anbieter erfolgen, die die Ladepunkte eigenwirtschaftlich betreiben, während die Stadt Flächen bereitstellt. Bis Ende 2026 werden rund 2.100 Ladepunkte erwartet, bis 2030 etwa 4.400, bei flexiblem Ausbau je nach Nachfrage. „Elektromobilität ist ein zentraler Baustein für mehr Unabhängigkeit von fossilen Energien“, betont Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel. Neue Ladepunkte sollen gezielt im Wohnumfeld sowie an stark frequentierten Orten entstehen, ohne Überkapazitäten zu schaffen. www.heimkehr-hannover.de Foto: vitrealspecchi spa Foto: Magnific/KI-generiert Die raumglas.de-Plattform informiert über Glas im Interieur. Der Frühjahrscheck am Dach hilft, eventuelle Winterschäden frühzeitig zu erkennen. Foto: Magnific/cookie_studio Die Stadt vergibt ab 2027 neue Konzessionen. Die Betreibenden errichten und betreiben die Ladepunkte eigenwirtschaftlich – ohne finanzielle Beteiligung der Stadt. sommer 2026 7

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