BWI Ausgabe 02/2026

Foto: Magnific/KI-generiert Foto: HKI VZN mahnt „rentnerauskunft.de“ ab Abzocke bei falschem Rentenportal Bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen (VZN) gehen derzeit zahlreiche Beschwerden über das Portal „rentnerauskunft.de“ ein. Die Seite wirkt wie ein offizielles Angebot der Deutschen Rentenversicherung, ist jedoch ein kostenpflichtiger Drittanbieter. Die VZN hat die Betreiberin, die in London ansässige Regis Datasec Ltd., abgemahnt. „Gestaltung und Ansprache orientieren sich stark am Original, sodass Verwechslungen naheliegen“, sagt VZN-Rechtsexperte Markus Hagge. Für eine Rentenauskunft verlangt das Portal 29,90 Euro – ein Service, der bei der Deutschen Rentenversicherung kostenlos ist. Die Kosten sind im Fließtext versteckt. Zudem warnt die VZN vor der Weitergabe sensibler Daten wie Versicherungsnummern. Tipp: Rentenunterlagen ausschließlich über die offizielle Website der Deutschen Rentenversicherung beantragen – dort ist der Service kostenfrei und sicher. www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/beratung Neuer Bebauungsplan für Ihme-Zentrum Stadt Hannover geht nächsten Schritt Im Bebauungsplanverfahren für das Ihme-Zentrum geht die Landeshauptstadt den nächsten Schritt. Die Stadt will künftig die Einzelhandelsfläche auf kleinere Läden und Nahversorgung begrenzen und auf diesem Wege spekulative Erwartungen eindämmen. Gleichzeitig sollen öffentlich nutzbare Durchwegungen gesichert, das Wohnumfeld aufgewertet und die Umnutzung von Büros und Ladenflächen zu Wohnungen ermöglicht werden. Oberbürgermeister Onay sieht die Kommune in der Verantwortung, klare Grenzen zu setzen. „Wir können es uns nicht leisten, dass zentrale Flächen über Jahre hinweg ungenutzt bleiben, während gleichzeitig Wohnraum fehlt und die Belastungen für die Menschen steigen. Stadtentwicklung muss dem Gemeinwohl dienen. Deswegen werden wir die Instrumente, die uns zur Verfügung stehen, konsequent ausnutzen.“ Der bisherige Bebauungsplan von 1971 hat wegen eines Formfehlers keinen Bestand mehr. Der HKI rät Brennholzvorräte jetzt auffüllen! Der strenge Winter hat die Holzvorräte vieler Haushalte reduziert, daher empfiehlt der Industrieverband Heiz- und Küchentechnik e.V. (HKI), zeitnah neues Brennholz einzulagern. Brennholz aus deutschen Wäldern stammt meist aus Restholz der Waldpflege und wird oft als sogenannte „Polter“ zur Selbstabholung angeboten. Dieses Holz muss eigenständig transportiert, gesägt, gespalten und fachgerecht gelagert werden, wobei bei Arbeiten mit der Motorsäge entsprechende Schutzkleidung und ein Nachweis erforderlich sind. Für eine umweltgerechte Verbrennung sollte die Restfeuchte des Holzes unter 20 Prozent liegen, was erst nach ausreichender Trocknung erreicht wird. Alternativ kann ofenfertiges, bereits getrocknetes Brennholz beim Händler gekauft werden, das zwar teurer ist, aber Arbeit spart und oft regional angeboten wird. www.ratgeber-ofen.de | www.bundesverband-brennholz.de Was auf den ersten Blick wie ein offizielles Angebot der Deutschen Rentenversicherung aussieht, ist tatsächlich ein kostenpflichtiger Drittanbieter mit Sitz in London. Ein Raummeter trockenes Hartholz hat etwa den Heizwert von 200 Litern Heizöl. In Zukunft ohne Spekulanten: Endlich geht es mit dem Ihme-Zentrum weiter. Foto: Redaktion 8 Kurz notiert

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQwNjM=