Kürzlich kam sie, die Abrechnung: 1.400 Euro Stromnachzahlung für das vergangene Jahr. Ich hatte mit deutlich mehr gerechnet, wenn ich ehrlich bin. Denn unser Abschlag war zu niedrig angesetzt – 79 Euro für zwei Personen für Heizung, Warmwasser, Haushaltsstrom sowie Kochen. Das konnte gar nicht hinhauen! Hintergrund ist, dass wir uns im Mai 2025 von der Gastherme getrennt und eine Wärmepumpe installieren lassen haben. Eingebaut hat das Daikin-Modell die Firma Hagen Energiesysteme & Gebäudetechnik aus Peine, was absolut reibungslos lief. Damals stand unser Stromzähler bei rund 5.200 Kilowattstunden. Nach dem Einbau zog es uns gelegentlich in den Keller, zum Stromzähler, vor allem an frostigen Wintertagen, an denen das Außengerät der Wärmepumpe gar nicht aufhören wollte sich zu drehen. Wir warfen immer wieder einen angstvoll-neugierigen Blick auf den Zählerstand. Der letzte Winter war ja nicht nur sehr kalt, sondern auch sehr lang, folglich kletterten die Ziffern beständig nach oben. Am Ende der Heizperiode standen rund 13.200 Kilowattstunden auf dem Zähler. Alles unter Strom Im hohen Stromverbrauch enthalten war allerdings nicht nur die Wärmepumpe, sondern eben auch das komplette Energiepaket des Hauses. Damit war schnell klar, wie es zur eingangs erwähnten Nachzahlung von 1.400 Euro kam. Der monatliche Abschlag hatte die Realität ungefähr so präzise getroffen wie meine Wetter-App die kommenden drei Wochen. Doch auch wenn wir künftig einen monatlichen Abschlag von 200 Euro für Strom zahlen werden, ist das immer noch ein Drittel günstiger als die 300 Euro, die wir zuvor für Strom und Gas berappt haben. Trotz Nachzahlung maximal zufrieden Ein Jahr Wärmepumpe – ein Fazit Foto: Adobe Stock/Wellnhofer Designs 36 Energiesparen
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