Wohnraum vermieten mit Förderung und Sicherheit Wer eine Wohnung vermietet, möchte vor allem eines: ein verlässliches Mietverhältnis und möglichst wenig finanzielle Risiken. Genau hier setzt das Förderangebot der Region Hannover an. Gesucht werden Vermieter*innen, die Wohnraum für Menschen zur Verfügung stellen, die es auf dem angespannten Wohnungsmarkt besonders schwer haben. Die Region unterstützt diese Vermietungen mit einem attraktiven Förderpaket. Dazu gehören finanzielle Zuschüsse ebenso wie Absicherungen bei notwendigen Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen. Vermieter*innen erhalten außerdem mit der Koordinierungsstelle Wohnraumversorgung eine feste Ansprechpartnerin, die sie rund um die Förderung berät. „Wer Wohnraum zur Verfügung stellt, soll dabei nicht allein das Risiko tragen. Deshalb unterstützen wir private Vermieter*innen mit zusätzlichen finanziellen Leistungen, Absicherungen und einer festen Ansprechperson. Davon profitieren beide Seiten: Vermieter*innen gewinnen Sicherheit, und Menschen, die auf dem freien Wohnungsmarkt kaum eine Chance haben, bekommen die Aussicht auf ein eigenes Zuhause.“ Anne Spiegel, Dezernentin für Soziales,Teilhabe,Familie und Jugend der Region Hannover Sozialen Wohnraum schaffen im Wohnungsbestand Koordinierungsstelle Wohnraumversorgung wohnraumfoerderung@region-hannover.de Tel. 0511 616-28801 www.hannover.de/wohnraumfoerderung Bei Vermietung von Wohnraum an Haushalte mit besonderen Zugangsschwierigkeiten wie wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen: zusätzlich bis zu 2,50 Euro/m² Wohnfläche und Monat Zuschuss für Sanierungsmaßnahmen vor der ersten Vermietung: m² Wohnfläche × Laufzeit in Jahren × 7,50 Euro bis zu 10.000 Euro Instandsetzungskosten bei Mieterwechsel Förderpaket mit finanzieller Absicherung für Vermietende Foto: AdobeStock/Patrick Daxenbichler Der Bauherrenschutzbund warnt: Baunebenkosten nicht unterschätzen! Viele Baufamilien unterschätzen die sogenannten Baunebenkosten und riskieren dadurch Finanzierungslücken. Denn neben Grunderwerbsteuer, Notar- und Vermessungskosten können auch Ausgaben für Baustrom, Bauwasser, Hausanschlüsse oder notwendige Abbruch- und Rodungsarbeiten anfallen. Da die Kosten stark von Grundstück, Standort und den örtlichen Vorgaben abhängen, empfiehlt sich eine sorgfältige Kalkulation noch vor dem Grundstückskauf. Wichtig ist zudem ein Baugrundgutachten, das Planungs- und Kostensicherheit über die Bodenverhältnisse schafft. Weitere Nebenkosten entstehen durch Vermessungsleistungen sowie Gebühren für Baugenehmigung und mögliche behördliche Abnahmen. Profis raten daher, ausreichend finanzielle Reserven einzuplanen und möglichen Kosten frühzeitig zu ermitteln. www.bsb-ev.de Neuer Ratgeber unterstützt beim Kauf von Bestandsimmobilien Tipps vom Bauexperten Tobias Beuler Der Kauf einer Bestandsimmobilie wird für viele Menschen angesichts hoher Baukosten und anspruchsvoller Neubauvorgaben zunehmend attraktiver. Gleichzeitig birgt dieser Erwerb Risiken, wenn Mängel oder Sanierungskosten zu spät erkannt werden. In seinem neuen Buch „Kauf keinen Scheiß“ erläutert der Bausachverständige Tobias Beuler, wie Kaufinteressierte Immobilien systematisch bewerten und typische Fallstricke vermeiden können. Der Ratgeber begleitet von der Objektsuche über die Besichtigung bis hin zu Finanzierung, Preisverhandlung und Kaufvertrag. Ein Schwerpunkt liegt auf der realistischen Einschätzung von Modernisierungs- und Sanierungskosten, die bei Bestandsimmobilien oft entscheidend sind. Beuler stützt seine Empfehlungen auf die Erfahrungen aus mehr als 10.000 begleiteten Bau- und Immobilienprojekten. Das Buch kostet 20 Euro. www.tobiasbeuler.com
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