an zusätzlichen Beratungsangeboten bekundete und jetzt zum Beispiel als regionaler Anbieter in der bundesweiten RegioApp mitmischt. Und das zeigt: Unsere Klimaschutzagentur wird vor Ort als Teil der regionalen Wirtschaftsförderung wahrgenommen. Gemeinsam mit dieser bieten wir Transformationsberatungen für kleine und mittlere Unternehmen an. Ziel ist es, Betriebe bei der Umstellung auf energieeffiziente und klimafreundliche Prozesse zu begleiten und dabei wirtschaftliche Potenziale aufzuzeigen. Unsere Angebote sind praxisnah angelegt und entstehen oft aus konkreten Bedarfen heraus, nicht aus formalen Ausschreibungen. Wen sprecht ihr mit eurer Arbeit konkret an? Wir richten uns vornehmlich an drei Gruppen: Privatpersonen, Kommunen und Unternehmen. Das Themenspektrum ist breit – von Gebäudeenergie über erneuerbare Energien bis hin zu Maßnahmen der Klimaanpassung. Gerade diese Vielfalt macht unsere Arbeit sehr spannend. Um das wachsende Spektrum besser aufzuteilen, haben wir im Oktober 2024 zusätzlich die Klimaschutzgesellschaft Mittelweser mbH. Welche Aufgaben übernimmt sie konkret? Die Klimaschutzgesellschaft bündelt die Aktivitäten zur Umsetzung von Klimaschutz- und Energiewendezielen in der Region. Im Fokus stehen dabei die Reduktion der Treibhausgase hin zu einer klimaneutralen Region sowie der Ausbau der erneuerbaren Energien zur Stärkung der regionalen Energieautarkie. Daneben beraten wir Unternehmen und Kommunen zu Themen wie Energiesparen, Energieeffizienz, Wärmewende und Fördermittelmanagement. Klimaschutz wird von der Politik also klar als Bestandteil der regionalen Wirtschaftsförderung verstanden, indem Kräfte und Ressourcen gebündelt werden, um die Zukunftsfähigkeit der Region zu stärken und Investitionen zu sichern. Für Franziska Materne ist Klimaschutz eine Haltung. Franziska Materne (links) zeigte dem BWI-Team, wie man in Nienburg auf die CO2-Neutralität hinarbeitet – und das mit großem Erfolg. sommer 2026 13
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