Feuchtigkeit und Schimmel im Dachbereich vermeiden Feuchte- und Schimmelschäden im Dachbereich sind häufig auf Ausführungsfehler zurückzuführen. Besonders kritisch sind laut der K3-Experten jedoch undichte oder fehlende Luftdichtheitsschichten, etwa an Fensteranschlüssen, Laibungen oder im Bereich des Kniestocks. Wärmebrücken, die zu kalten Oberflächen führen und Kondensat begünstigen, sowie unzureichend oder lückenhaft verlegte Dämmung, die Hohlräume lässt, können ebenfalls zu Problemen führen. „Probleme entstehen oft bereits bei der Planung oder Materialwahl. Werden beispielsweise ungeeignete Folien verwendet oder Anschlüsse nicht fachgerecht verklebt, ist die Funktion der Luftdichtung nicht gewährleistet. Da diese Bereiche später nicht sichtbar sind, bleiben Mängel oft lange unentdeckt – mit entsprechend hohen Folgekosten“, so Geddert. Sowohl Geddert als auch Schwarz arbeiten am liebsten mit biobasierten Dämmstoffen wie Holzfaserplatten, Zellulose oder Hanf. Sie bieten insbesondere beim sommerlichen Wärmeschutz Vorteile, da sie Wärme langsamer übertragen und so das Aufheizen von Innenräumen spürbar verzögern. Zellulose weist darüber hinaus bauphysikalische Stärken auf: Sie kann Feuchtigkeit aufnehmen, wieder abgeben und trägt so zu einem ausgeglichenen Feuchtehaushalt bei. Zudem passt sich das Material fugenfrei an Hohlräume an, was die Gefahr von Wärmebrücken reduziert. Auch größere Dämmstärken lassen sich wirtschaftlich umsetzen. Ein verbreitetes Vorurteil sei der vermeintlich höhere Verarbeitungsaufwand bei Zellulose, der sich in der Praxis jedoch kaum von anderen Dämmstoffen unterscheide. rk Nahezu jede Dachkonstruktion lässt sich dämmen. Entscheidend dabei ist die richtige Ausführung. Foto: K3
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